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veröffentlicht am 18. November 2021
Die Digitalisierung in der eigenen Gemeinde/Stadt schreitet der Mehrheit der Deutschen zu langsam voran. In einer neuen Studie des Bitkoms fordern rund 86 Prozent der Befragten von der eigenen Verwaltung, die Digitalisierung stärker zu verfolgen. Gleichzeitig wird es auf Bundesebene wohl kein gesondertes Digitalministerium geben. Betrachtet man die Ergebnisse der Studie des Bitkom, so wird ersichtlich, dass die Deutschen von Jahr zu Jahr unzufriedener mit der Entwicklung der Digitalisierung an ihrem eigenen Wohnort werden. Insgesamt bewertet nur rund ein Drittel der Befragten den Digitalisierungsgrad ihres Wohnortes als fortgeschritten. Rund 86 Prozent hingegen fordern von der örtlichen Verwaltung, die Digitalisierung stärker zu fokussieren. Zum Vergleich: 2019 stimmten nur 69 Prozent dieser Forderung zu. Als mögliche Lösung für diese Problematik sehen die Befragungsteilnehmer eine Kompetenzerweiterung auf Bundesebene. Die Bitkom fordert daher ein Digitalministerium, welches den digitalen Wandel in Deutschland vorantreiben soll. Die Chancen für ein derartiges Ministerium sind aktuell allerdings als schlecht einzustufen. Denn aus den laufenden Koalitionsverhandlungen ist zu vernehmen, dass auf die Gründung eines eigenständigen Ressorts verzichtet werden soll. Denkbar wäre stattdessen die Aufwertung eines bestehenden Ministeriums, in welchem digitale Themen gebündelt werden.
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Andreas Lange
Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth), Rechtsanwalt
Associate Partner
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Michael Eckl
Diplom-Energiewirt (FH)