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veröffentlicht am 6. Februar 2019
Die Deutsche Bahn-Sparte DB Regio Bus bietet unter der Marke DB Medibus Leistungen der Gesundheitsmobilität an und ergänzt damit die hausärztliche Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Räumen. Nun soll das Angebot mit einer zahnmedizinischen mobilen Praxis aufgestockt werden.
Offenbar gibt es eine Absichtserklärung zwischen der Deutschen Bahn und zahneins, dem Betreiber zahnmedizinischer Versorgungszentren, zur Entwicklung eines Zahn-Medibusses. Die mobile Praxis soll mit einem Zahnarzt und zwei medizinischen Fachangestellten in Ostfriesland und Südbayern unterwegs sein. Analog einer Zahnarztpraxis wird der von DB Regio Bus betriebene Medibus mit Behandlungsstühlen und der für die zahnärztliche Behandlung notwendigen Technik ausgestattet sein.
Prinzipiell sind Medibusse aufgeteilt in Wartezimmer, Labor und Behandlungsraum. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, per Telemedizin einen weiteren Fach- oder Hausarzt zur Einholung einer Zweitmeinung bzw. zur Entwicklung einer Ferndiagnose im Videochat hinzuzuschalten. Gemäß Online-Auskunft der DB Regio Bus gibt es außerdem einen Shuttleservice, den Patienten über eine entsprechende Smartphone-App buchen können. Der Shuttle bündelt ähnliche Fahrtenanfragen und sammelt weitere Patienten auf dem Weg ein.
Die Medibusse können je nach Bedarf für die wohnortnahe oder auch betriebliche Gesundheitsversorgung und für Informationsveranstaltungen genutzt werden.
Kompass MobilitätAusgabe 04/2019
Jörg Niemann
Diplom-Jurist
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